Neben Burnout = Überarbeitung, Boreout = Unterforderung sowie Mobbing = Ausgrenzung gibt es die Prokrastination, der mit den anderen Begriffen immer wieder in den Medien auftaucht. Auch hierfür gibt es einen bekannten verständlichen Begriff: Aufschieberistis
Burnout – der Stress, der im Kopf anfängt
Burn-Out – der Stress im Kopf, der einen nicht mehr zur Ruhe kommen lässt. Zu Burn-Out ist viel geschrieben worden und die Grenze zur Depressionen scheint fließend. Das zeigte schon ein Beitrag, den die Zeitschrift „Wirtschaftspsychologie aktuell“bereits 2012 veröffentlichte.
Vor allen Dingen beruflicher Stress gilt als Hauptursache für Burn-Out.
Das Büro – eine Welt aus Papier?
Als der Computer eingeführt wurde, versprachen sich viele, dass sie damit den Papierverbrauch reduzieren können. Das Gegenteil trat ein. Die Digitalsierung schreitet voran, Rechnungen werden zum großen Teil nur noch online verschickt. Wichtige Dokumente werden eingescannt und dennoch bleibt das Büro eine Welt aus Papier.
Das Recht auf Home-Office – eine Idee mit Tücken
Das niederländische Parlament hat im Frühjahr 2015 ein Gesetz erlassen, das ein Recht auf einen Home-Office-Arbeitsplatz ermöglicht. Klare Regelungen sind notwendig, um die Sicherheit bei vertraulichen Arbeiten zu gewährleisten. Zudem sollen keine zusätzlichen Kosten entstehen. Das Recht auf Home-Office erfordert nicht zuletzt die digitale Erreichbarkeit. Das ist im ländlichen Bereich nicht immer einwandfrei gegeben.
Was auf den ersten Blick sehr positiv klingt, erweist sich für manche Arbeitnehmer auch als Belastung, denn nicht jeder für diese Art der Arbeitsorganisation geeignet ist.
Selbstausbeutung im Homeoffice
Das Recht auf Home-Office ist eine der Varianten Arbeit neu zu gestalten, die zur Zeit viel Zuspruch erhält. Zu Hause zu arbeiten bedeutet für viele Unabhängigkeit, freie Zeiteinteilung, keine Störungen durch Kollegen. Dass dieses Arbeiten zu Hause die Selbstausbeutung im Home-Office fördert, zeigt erst der Arbeitsalltag in den eigenen vier Wänden.